Mit Schöppingen begann am 20. und 21. Juni 2026 die Reise des „Atlas der Mitten“ durch den Kreis Borken.
Ausgangspunkt war der geografische Mittelpunkt der Gemeinde Schöppingen einschließlich Eggerode und Gemen. Er wurde in Zusammenarbeit mit dem Wissens- und Technologietransfer (WiT) der Universität Münster berechnet und liegt bei den Koordinaten 7.1990 E / 52.0853 N in Ramsberg.
Von dort aus machten wir uns auf den Weg, die Umgebung zu erkunden. Dabei entdeckten wir nicht nur den geografischen Mittelpunkt, sondern auch die Landschaft, Wege und Orte, die Schöppingen prägen.
Im Künstlerdorf Schöppingen entstand gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern eine große Karte der Gemeinde. Darauf wurden persönliche Erinnerungen, wichtige Treffpunkte, historische Orte und Plätze des täglichen Lebens eingezeichnet. So entstand eine Sammlung geografischer, sozialer und persönlicher Mitten, die zeigt, wie unterschiedlich Menschen ihren Ort erleben.
Auch das Kulturpicknick war geprägt von vielen Begegnungen. Gemeinsam mit Besucherinnen und Besuchern sowie den Bewohnerinnen und Bewohnern der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) Schöppingen wurde erzählt, gefragt, gelacht und gestaltet. Beim Siebdruck-Workshop entstanden viele individuell gestaltete Taschen mit dem Logo des „Atlas der Mitten“.
Die Tage in Schöppingen haben uns sehr berührt. Wir haben eine große Offenheit erlebt, viele spannende Gespräche geführt und Menschen kennengelernt, die ihre Erinnerungen, Gedanken und Geschichten mit uns geteilt haben. Genau daraus lebt der „Atlas der Mitten“.
Unser herzlicher Dank gilt dem Künstlerdorf Schöppingen für die wunderbare Gastfreundschaft und die vertrauensvolle Zusammenarbeit, Andre Busemas vom Heimatverein Schöppingen für die spannenden Einblicke in die Geschichte des Ortes sowie allen Besucherinnen und Besuchern, den Bewohnerinnen und Bewohnern der ZUE Schöppingen und allen, die ihre persönlichen Mitten mit uns geteilt haben.
Seit diesem Wochenende ist der „Atlas der Mitten“ um viele neue Geschichten, Perspektiven und persönliche Mitten gewachsen. Dafür danken wir allen, die Teil dieses gemeinsamen Projekts geworden sind.
Wo liegt Ihre Mitte?